In den Betriebswerkstätten der
Frederikværkbanen (HFHJ) entstand 1956 in Eigenbau der
Rangiertraktor T 3. Als Grundlage diente hierbei das
Maschinendrehgestell, das aus dem
Maybach-Triebwagen HFHJ M 7
stammte. Zahlreiche weitere Teile wurden wiederverwendet, die u.a.
aus abgestellten Dampfloks gewonnen wurden. Das Fahrzeug erhielt ein
mittelständiges Führerhaus und halbhohe, schmale Vorbauten.
Der Antrieb bestand aus einem Frichs-Dieselmotor mit mechanischer
Transmission über eine Blindwelle und Kuppelstangen. Nach einem
Frostschaden wurde die Maschine durch einen Leylandmotor ersetzt.
HFHJ T 3 wurde in Frederiksværk eingesetzt, wo das Stahlwerk
"
Det Danske Stålvalseværk
A/S" für lebhaften Verkehr sorgte. 1977 wurde der Traktor
nach Hundested verlegt, wo er 1984 als HFHJ T 4 umgezeichnet wurde.
Ursprünglich war das Fahrzeug grau lackiert und erhielt 1984 das
orange Y-tog Farbschema mit weißen Streifen. 1989 kam das
Unikat in Besitz des DJK, der die ursprüngliche Farbgebung
wieder herstellte und das Fahrzeug bei der Museumsbahnen
Maribo-Bandholm stationierte.
Museal erhaltenes Fahrzeug:
Museumsbahnen Maribo-Bandholm (MBJ): HFHJ T 3
| Technische
Daten HFHJ T 3 |
| Anzahl |
1 |
| Hersteller |
HFHJ |
| Baujahr |
1956 |
| Achsfolge |
B |
| Länge über Puffer |
7.200 mm |
Motor ab 1970 |
Frichs 6140CC, 6 Zylinder
Leyland E 175, 6 Zylinder |
Leistung ab 1970 |
132 kW (175 PS) bei 1600 U/min
74 kW (100 PS) bei 1800 U/min |
| Kraftübertragung |
dieselmechanisch |
| Höchstgeschwindigkeit |
40 km/h |
| Dienstgewicht |
15,0 t |
Abbildungen:
HFHJ T 3:
|
Fahrzeugliste HFHJ T 3 |
| Hersteller |
Fabriknr. / Baujahr |
Betriebsnr. |
|
| HFHJ |
- / 1956 |
HFHJ T 3 HFHJ T 4 HFHJ T 3 |
1956 von HFHJ in Dienst gestellt
1984 umgezeichnet
1989 an MBJ (DJK), umgezeichnet
|
Quellen:
Andersen, Torben (1999): Motormateriel
hos Hillerød-Frederiksværk-Hundested-Banen (HFHJ).
Lokomotivet 57: 33-40.
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