In den 1960er Jahren entwickelte MaK aus der V100.20 eine entfeinerte
Version für Privatbahnen als V 100 Pa (später: G 1300 BB).
Die Loks hatten längere Vorbauten als das Vorbild und
waren mit einem neuen MaK-Motor ausgerüstet. Zwischen 1964 und
1969 wurden insgesamt zehn Maschinen an deutsche und schwedische Betreiber
geliefert. Zwei V 100 Pa gingen an die schwedische Nora Bergslags
Järnväg AB (NBJ) mit den Betriebsnummern T 25 und T 26.
1979 erwarb die Odsherred Jernbane (OHJ) die beiden NBJ-Maschinen und setzte diese als
OHJ 45 und 46 vorwiegend im Personenzugdienst ein. Die
Loks behielten zunächst ihre NBJ-Farben (orangerot mit gelbem
Streifen), wurden später aber in die OHJ-Farben (rot mit weißem
Streifen) umlackiert. 1987 wurden beide Loks an MaK zurückverkauft,
als die OHJ gebrauchte MX-Maschinen von der DSB beschaffte. Beide MaK-Loks
wurden als Werkloks weiter veräußert.
| Technische
Daten MaK V 100 Pa |
| Anzahl |
2 |
| Hersteller |
MaK |
| Baujahre |
1965-66 |
| Achsfolge |
B' B' |
| Länge über Puffer |
12.600 mm |
| Motor |
MaK MA 301 FAK, 8 Zylinder |
| Leistung |
956 kW (1300 PS) bei 900 U/min |
| Kraftübertragung |
dieselhydraulisch |
| Höchstgeschwindigkeit |
79 km/h |
| Dienstgewicht |
67,0 t |
Abbildungen:
Zum Verbleib der einzelnen Loks s.
Fahrzeugliste.
Quellen:
Andersen, Torben (1996): Natalie ...og andre moderne
tyske lokomotiver på danske spor. Lokomotivet 44: 36-40.
Fehr, Ludwig (1995): Hersfelder Kraftpaket. MIBA-Spezial 25: 6-14.
Lauritsen, Tom & Valeur, Jan (1991): Danske Lokomotiver og Motorvogne
1991-01-01. Malmö: Frank Stenvalls Förlag.
Paulsen, Patrick et al.: www.loks-aus-kiel.de
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